Stopp 7 von 8

The Bay 101 und die aufgeschüttete Stadt

더베이 101 및 마린시티 수변산책로

Die Bucht zeigt, was sich vor der Aufschüttung an der Stelle des Yachthafens und der Türme befand.

30 Min.
Nächtliche Uferpromenade bei The Bay 101: Spiegelungen der Lichter von Marine City im Wasser und der Fußgängerbereich am Hafen von Haeundae.
Photopmh · CC BY-SA 3.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
12345678

0 von 8 erledigt

Audioguide · aufgenommene StimmeOrtsgeschichte anhören

Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Das zweigeschossige Clubhaus
  • Schwimmende Stege
  • Der offene Platz am Wasser
  • Die Türme von Marine City

Die Geschichte des Ortes

Textgröße

Restaurants, Galerie und der offene Platz am Wasser gruppieren sich um das niedrige zweigeschossige Clubhaus. Dahinter ist der Yachthafen von Uncheon mit schwimmenden Stegen für einundsechzig Boote in Betrieb. Die Schutzbestimmungen für Dongbaekseom hielten diesen Küstenabschnitt niedrig, obwohl sich daneben bereits die Türme von Marine City erheben. An den Stegen liegen Yachten, während Menschen vom Land auf den Platz und in das Haus kommen.

Im Jahr zweitausendelf stand am Eingang zu Dongbaekseom ein stillgelegter Rohbau. Der vorherige Bauherr hatte die Arbeiten ein Jahr zuvor begonnen, war mit der Finanzierung gescheitert, und das Recht auf das Projekt wurde versteigert. Es kaufte Park Ji-man, ein Gastronom aus einer Familie von Bauunternehmern aus Busan, der einen für alle zugänglichen Yachthafen plante. Er brauchte Besucher, die nie eine eigene Yacht besessen hatten. Deshalb richtete Park das Clubhaus für Restaurants, eine Galerie und offene Terrassen her: Die Menschen sollten zunächst zum Essen oder Fotografieren kommen und sich dann für Ausfahrten auf dem Meer interessieren.

Auf dem Grundstück war zuvor ein Parkplatz aus Beton geblieben. Noch früher lag hier der Hafen von Uncheon, in dem Boote in der Bucht zwischen der Küste von Haeundae-gu und Dongbaekseom Schutz suchten. Vom alten Hafen übernahm Park das Wort „Bay“ – „Bucht“. Die Zahl „einhunderteins“ erklärte er anders: Er wollte den Yachthafen zu hundert Prozent machen und noch eins hinzufügen. Wegen der Schutzbestimmungen rund um Dongbaekseom durfte nicht hoch gebaut werden; so entstand gegenüber den Türmen von Marine City ein zweigeschossiges Clubhaus mit einem großen Platz am Wasser.

Die Wahl der Bucht schien begründet. In einer bereits im Jahr zweitaendfünf vom Bezirk in Auftrag gegebenen Untersuchung wurde dieses Wasser als vergleichsweise ruhig bezeichnet: Es wurden Wellen von höchstens fünfzig Zentimetern erwartet. Doch einen Tag vor der Eröffnung kamen vier Meter hohe Wellen. Sie zerstörten zwei der drei schwimmenden Stege und beschädigten vier Boote. Am nächsten Tag, dem dreizehnten Mai zweitausendvierzehn, wurde der Komplex dennoch eröffnet. Die Restaurants füllten sich sofort, von dem Bereich am Meer blieben jedoch beschädigte Beläge und nackte Stützpfosten. Die Eigentümer mussten zugleich Gäste empfangen und erneut entscheiden, wie die Yachten am Ufer gehalten werden sollten.

Die Stege wurden wiederhergestellt. In einer städtischen Untersuchung aus dem Jahr zweitausendfünfundzwanzig wird The Bay 101 als aktiver Yachthafen von Uncheon mit einundsechzig Liegeplätzen im Wasser geführt. Essen, der offene Platz und Fotos vor den Hochhäusern bringen weiterhin weit mehr Menschen hierher als die Yachten selbst – genau so wollte Park Ji-man die Stadt an Ausfahrten auf dem Meer gewöhnen.

Das Wort „Bay“ verweist auch auf eine andere Arbeit in diesem Wasser. Im alten Uncheon lebten Fischer; für die Familien an der Küste war der Fang die wichtigste Einkommensquelle. Vom Frühjahr bis zum Herbst fuhren sie auf Sardellen hinaus, und am benachbarten Ufer von Soungdae legten sie steinerne Einfriedungen an. Bei Ebbe zog sich das Wasser zurück, die Fische blieben darin, und der Fang konnte ohne Boot eingesammelt werden.

Im Jahr neunzehnhundertdreiundachtzig begannen Bauarbeiter, diesen Teil der Bucht für ein Yachtzentrum für die Asienspiele und die Olympischen Spiele aufzuschütten. Bis Ende neunzehnhundertsiebenundachtzig waren die Küste von Soungdae und die steinernen Fallen verschwunden. Die Fischerfamilien verloren ihren Fangbereich am Meer, und das neue Land wurde noch zwanzig Jahre lang Suyeong-Aufschüttungsgebiet genannt. Den Namen Marine City erhielt es erst im Jahr zweitausendsieben. Das niedrige The Bay 101 steht am ehemaligen Hafen von Uncheon, und hinter seinen einundsechzig Liegeplätzen erheben sich die Türme an der Stelle der alten Fischereieinfriedungen.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort30 Min.
Nächster PunktDaritdol Skywalk in Cheongsapo
Eintrittfrei zugänglich

Die Uferpromenade ist ständig geöffnet; Restaurants und Yachtclub richten sich nach eigenen Öffnungszeiten

Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Bei starkem Wellengang bleiben Sie nicht unmittelbar am Rand stehen und befolgen Sie die Vorgaben der vorübergehenden Absperrungen. Für Spiegelungen braucht es eine ruhige Bucht; Wind zerstört das spiegelartige Bild leicht.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Fahren Sie nach Cheongsapo zum blauen Weg über den Riffen.

Stopp 7 von 8Weiter: Daritdol Skywalk in Cheongsapo

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Die Küste von Busan: Haeundae-gu, Dongbaekseom und Cheongsapo“ — 8 Stopps, ≈2,8 km zu Fuß + Fahrt, 2–3 Stunden.

Ohne App Store und Google Play

Guide On Map als App installieren

Ein Symbol erscheint auf dem Startbildschirm; die Website öffnet sich ohne Browseroberfläche.

Android · Chrome
  1. Wenn unten „Jetzt installieren“ erscheint, tippe darauf und bestätige.
  2. Falls die Schaltfläche fehlt: Menü ⋮ → „App installieren“.
iPhone · Safari
  1. Tippe unten in Safari auf „Teilen“.
  2. Wähle „Zum Home-Bildschirm“ und dann „Hinzufügen“.
Symbol auf dem BildschirmVollbildmodusOffline-RoutenSpazierfortschritt