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Der flache Abschnitt des Portikus

Portico di San Luca (tratto pianeggiante)

Die ebene Galerie zeigt, wie private Spenden allmählich zu einem gemeinsamen überdachten Weg wurden.

20 Min.
Reihe von Bögen des Portico di San Luca auf einem ebenen Abschnitt
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Worauf achten

  • Ununterbrochene Reihe von Ziegelbögen
  • Gedenkmedaillon zwischen den Bögen
  • Bild der Madonna mit Kind in der Lunette

Die Geschichte des Ortes

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Unter den gleichartigen Ziegeljochen sind zwei persönliche Markierungen dieser überdachten Galerie erhalten. In der Lunette zwischen dem einhundertzweiundvierzigsten und dem einhundertdreiundvierzigsten Bogen befindet sich noch ein Bild der Gottesmutter mit Kind, das die Diener des Hauses Albergati unter ihrem gemeinsamen Namen in Auftrag gaben. Zehn Joche davor markiert ein Gedenkmedaillon den Ort, an dem man mit der Anlage dieses Wegabschnitts für Pilger und den jährlichen Transport der Ikone begann.

Von der Porta Saragozza erstreckt sich der Portico di San Luca über ebenes Gelände entlang der Via Saragozza. Der jährliche Weg der Ikone war bereits an dieses Tor gebunden, doch dahinter trat die Prozession auf eine offene Straße hinaus. Die anderthalb Kilometer Bögen bis Meloncello entstanden vor dem Anstieg auf den Hügel.

Im Jahr eintausendsechshundertfünfundfünfzig erhielt der Senato di Bologna zwei Entwürfe für einen überdachten Weg und legte beide beiseite: Für einen solchen Bau fand sich kein Geld. Ludovico Genaroli griff den Plan wieder auf – er war Kaplan des Ospedale di San Biagio, in dem Pilger aufgenommen wurden. Seine Aufgabe war es, einen Durchgang zu erwirken, den sowohl Pilger als auch die Prozession mit der Ikone nutzen konnten. Nach dem Misserfolg mit der Stadtkasse begann er, Spenden zu sammeln.

Im Jahr eintausendsechshundertdreiundsiebzig gründete Genaroli ein privates Komitee. Unterstützt wurde er von Girolamo Albergati und Ferdinando Monti Bendini von der Confraternita di Santa Maria della Morte, die für das Tragen der Ikone verantwortlich war. Sie erhielten die Genehmigung des Senato di Bologna und beauftragten den Architekten Gian Giacomo Monti.

Der Bau begann weder am Tor noch am Fuß des Hügels. Am achtundzwanzigsten Juni eintausendsechshundertvierundsiebzig legten Arbeiter den ersten Abschnitt ungefähr in der Mitte des heutigen ebenen Teils an – zwischen dem einhundertzweiunddreißigsten und dem einhundertdreiunddreißigsten Bogen, gegenüber der damals bestehenden Osteria del Moro. Von hier aus verlängerte man den Portikus entlang der Straße und bezahlte einzelne Bögen und Verzierungen mit Spenden.

Unter den Spendern waren nicht nur Markgrafen. Die Diener des Hauses Albergati bestellten für den Portikus ein Bild der Madonna mit Kind. Es ist in der Lunette zwischen dem einhundertzweiundvierzigsten und dem einhundertdreiundvierzigsten Bogen erhalten. Ihr Verdienst hing von einer einzigen Adelsfamilie ab, doch sie hinterließen ihren Auftrag unter ihrem eigenen gemeinsamen Namen – als Diener des Hauses Albergati.

Bis zum Jahr eintausendsiebenhunderteins reichte der ebene Abschnitt bis Meloncello. Im selben Jahr starb Genaroli in Pieve di Cento: Die fertiggestellte Straße über ebenes Gelände hatte er gesehen, die Vollendung des gesamten Portico di San Luca jedoch nicht. Erst im Jahr eintausendsiebenhundertsiebzehn trug man die Ikone erstmals unter einer ununterbrochenen Kette von Bögen hindurch.

Der Ort des Baubeginns wird weiterhin durch ein Gedenkmedaillon zwischen dem einhundertzweiunddreißigsten und dem einhundertdreiunddreißigsten Bogen markiert. Zehn Bögen weiter befindet sich noch immer die von den Dienern der Albergati bezahlte Madonna.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort20 Min.
Nächster PunktStatue „Madonna Grassa“
Eintrittfrei zugänglich
In Karten öffnen

Freier Zugang rund um die Uhr.

Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Gehen Sie in gleichmäßigem Tempo und lassen Sie entgegenkommenden Personen Platz. Halten Sie in einer Aufweitung an, in der die Gruppe die Galerie nicht versperrt.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Verlassen Sie die Galerie nicht und suchen Sie nach einer Familienkapelle mit einer großen Figur der Gottesmutter.

Stopp 2 von 7Weiter: Statue „Madonna Grassa“

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Portico di San Luca: von Porta Saragozza auf den Hügel“ — 7 Stopps, etwa 4,7 km, 2,5–3 Std..

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