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Eje Ambiental

Hier werden die Biegung der Avenida und das Schicksal des Flusses verständlich, der unter der städtischen Gestaltung verborgen blieb.

15 Min.
Eje Ambiental entlang der Avenida Jiménez in Bogotá.
Rafael Callamand from Colombia · CC BY-SA 2.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Ziegelwege
  • Flacher Wasserkanal
  • Kaskadenbecken

Die Geschichte des Ortes

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Die Promenade verläuft über dem Río Vicachá, dessen Hauptlauf in einem unterirdischen Kollektor verborgen ist. Oben ließ man einen schmalen Wasserzweig, der an der Wasserentnahme nahe der Quinta de Bolívar abgeleitet wurde: Er fließt in einem flachen Kanal und fällt über Kaskadenbecken hinab. Das natürliche Gefälle der Straße hilft dem Wasser, sich vom Zentrum zum Fuß des Monserrate zu bewegen. Die Ziegelwege nehmen nur den zentralen Abschnitt eines einst weitaus längeren Entwurfs ein.

Im März eintausendfünfhundertsiebenundfünfzig versuchte die Real Audiencia de Santa Fe de Bogotá – das Kolonialgericht, das das damalige Bogotá verwaltete –, das Wasser der Stadt zu schützen. Die Richter verboten oberhalb der Brücke den Bau neuer Mühlen, das Waschen von Wäsche und das Einleiten von Unrat. Es ging um den Río Vicachá: Die Muisca nannten ihn „nächtlicher Glanz“. Nachdem am Ufer ein Franziskanerkloster entstanden war, benannten die Spanier den Fluss in San Francisco um.

Das Verbot brachte Menschen in Konflikt, die auf dasselbe Wasser angewiesen waren. Man trank aus dem Fluss; seine Strömung trieb die Räder von acht Getreidemühlen an; an seinen Ufern verdienten Wäscherinnen mit Wäschewaschen ihren Lebensunterhalt. Später gelangten Abfälle aus Häusern, Werkstätten und dem städtischen Schlachthof hierher. Wäscherinnen und Müller waren auf den Zugang zum Flussbett angewiesen, die Einwohner auf das Wasser, das sie selbst verschmutzten. Wiederholte Anordnungen konnten diese Tätigkeiten nicht an verschiedene Orte verlegen.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts galt der San Francisco als Krankheitsquelle und als Hindernis für die Erweiterung des Zentrums. Im Jahr eintausendneunhundertfünfzehn ordnete der Kongress von Kolumbien an, den Fluss in einen Kanal zu legen. Die Besitzer benachbarter Grundstücke wurden verpflichtet, sich an den Kosten der Arbeiten zu beteiligen: Dafür versprach man ihnen eine breite Straße und wertvolleres Land.

Der Bau zog sich fast zwanzig Jahre hin. Arbeiter leiteten das Wasser in einen unterirdischen Kollektor, schütteten das Flussbett zu und rissen die Brücken ab. Die Mühlen kamen zum Stillstand, die Wäscherinnen verschwanden von den Ufern. Im Jahr eintausendneunhundertachtunddreißig eröffnete man über dem Fluss die Avenida Jiménez de Quesada, benannt nach dem spanischen Gründer von Bogotá, Gonzalo Jiménez de Quesada. Ihre für das Stadtzentrum ungewöhnlichen Biegungen folgten dem Verlauf des zugeschütteten Flussbetts.

Ein halbes Jahrhundert später erhielten die Architekten Rogelio Salmona und Luis Kopek den städtischen Auftrag, diese Avenida in eine Fußgängerpromenade zu verwandeln. Sie wollten die Menschen vom Zentrum zum Fuß des Monserrate führen und das Wasser wieder an die Oberfläche bringen. Den Kollektor selbst öffnete man nicht. An der Wasserentnahme nahe der Quinta de Bolívar leiteten die Architekten einen Teil des Wassers des San Francisco in einen eigenen flachen Kanal und nutzten das natürliche Gefälle der Straße: Im Entwurf sollte das Wasser alle paar Meter in kleinen Kaskaden hinabfallen.

Salmona und Kopek planten eine weitaus längere Strecke, doch zwischen eintausendneunhundertachtundneunzig und zweitausend baute die Stadt nur ihren zentralen Abschnitt. Die Ziegelwege und Becken vor Ihnen gehören zu diesem verkürzten Projekt. In ihnen fließt Wasser, das vom San Francisco abgeleitet wurde; der Hauptlauf des Río Vicachá fließt weiterhin im Kollektor unter der Promenade.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktQuinta de Bolívar
Eintrittvon außen

Offene städtische Promenade; tagsüber angenehmer.

Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Halten Sie den dekorativen Kanal nicht für den geöffneten alten Fluss: Der eigentliche Wasserlauf verläuft tiefer, unter der städtischen Oberfläche.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie am Kanal entlang zu den Hügeln und biegen Sie dann zum Landgut ab.

Stopp 2 von 7Weiter: Quinta de Bolívar

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Bogotá und Monserrate: vom Zentrum zu den Cerros Orientales“ — 7 Stopps, etwa 5,6 km, etwa 3–4 Stunden.

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