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Te Wero Wynyard Crossing

Te Wero Wynyard Crossing Bridge

Die Reparatur der provisorischen Brücke wird zeigen, wie sehr das städtische Leben von dem kurzen Weg über das Wasser abhängig geworden ist.

7 Min.
Wynyard Crossing
Ingolfson · CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication; cropped/resized for app
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Worauf achten

  • Breiter Fußgängersteg
  • Zwei mittlere Brückenhälften
  • Schifffahrtskanal
  • Te Wero Island

Die Geschichte des Ortes

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Das Westufer war noch vor Kurzem ein Hafen- und Lagergebiet, zu dem gewöhnliche Besucher fast keinen Zugang hatten. Um es mit dem Zentrum zu verbinden, errichtete man über das Wasser eine Brücke, die zunächst nur für einen kurzen Einsatz gedacht war; knapp fünf Meter Breite lassen sowohl Fußgängern als auch Radfahrern Platz. In der Mitte teilt sich der Steg in zwei bewegliche Hälften: Für ein großes Schiff werden sie angehoben, kleine Boote fahren unten hindurch. Die kurze Überquerung wurde schnell zum wichtigsten Zugang zum Wynyard Quarter von der städtischen Uferpromenade aus.

Zu Beginn einer Māori-Begrüßungszeremonie tritt ein Krieger den Gästen entgegen. Seine Aufgabe ist es festzustellen, ob die Fremden in Frieden gekommen sind. Er legt ihrem Anführer ein Zeichen vor; dieser hebt es auf und nimmt damit die weitere Begegnung an. Diese Herausforderung heißt „Wero“. Von ihr erhielt ein kleiner aufgeschütteter Landstreifen am östlichen Ende der Überquerung seinen Namen – Te Wero Island. Im Jahr zweitausendeinundzwanzig führten drei Teilnehmer einer solchen Herausforderung tatsächlich von hier Gäste zur Karanga Plaza: Ihr Name bedeutet den zeremoniellen Ruf der empfangenden Seite.

Im August zweitausendelf mussten Stadtplaner Zehntausende Menschen über dieselbe Linie führen. Jenseits des Wassers lag das Wynyard Quarter – ein ehemaliges Hafen- und Lagergebiet, zu dem die Öffentlichkeit zuvor kaum Zugang hatte. Eine breite Überquerung für Straßenbahnen und anderen Verkehr wurde auf etwa fünfzig Millionen neuseeländische Dollar geschätzt und aufgeschoben. John Dalzell, Leiter der Agentur Waterfront Auckland, setzte sich zumindest für einen direkten Fußgängerzugang zum neuen Abschnitt der Uferpromenade bis zur Rugby-Weltmeisterschaft ein. Die Ingenieure erhielten den Auftrag, für drei Millionen siebenhunderttausend eine provisorische Brücke zu errichten.

Sie beließen den Steg bei einer Breite von etwa fünf Metern und machten ihn zu einer Klappbrücke. Der Betreiber erhält per Funk eine Anfrage von einem Schiff, hält Fußgänger und Radfahrer an und hebt dann die beiden mittleren Brückenhälften an. Die meisten kleinen Boote fahren unter der geschlossenen Brücke hindurch; für große Schiffe wird der Schifffahrtskanal freigegeben. Kann der Mechanismus nicht sicher in Betrieb genommen werden, müssen die Brückenhälften gemäß den Genehmigungsbedingungen angehoben bleiben, damit Schiffe nicht im Viaduct Harbour eingeschlossen werden.

Schon am ersten Wochenende überquerten etwa fünfzigtausend Besucher die Brücke. Die provisorische Konstruktion blieb der wichtigste kurze Weg zwischen dem Zentrum und dem neuen Viertel. Eine Reihe von Ausfällen seit November zweitausenddreiundzwanzig endete damit, dass die Brücke im März zweitausendvierundzwanzig angehoben und für Menschen geschlossen wurde. Der Fußweg außen herum dauerte etwa zwanzig Minuten; die Betreiber von Lokalen am North Wharf verloren ihren gewohnten Besucherstrom.

Gert Bothma, Leiter des Reparaturteams, sollte die Überquerung wieder in Betrieb nehmen und ihre Lebensdauer um mindestens weitere fünfzehn Jahre verlängern. Dreißig Menschen arbeiteten rund um die Uhr im Schichtbetrieb. Ein Hebeponton mit einer Tragfähigkeit von zweihundertfünfzig Tonnen brachte die Brückenhälften und Maschinenräume zu einer Werkstatt am benachbarten Wynyard Wharf. Viele Teile wurden nicht mehr hergestellt, daher mussten die Mechaniker neue Baugruppen bestellen und sie an die alte Konstruktion anpassen. Der Stahl wurde gereinigt, beschädigte Abschnitte wurden ersetzt, Winden und Seile überholt.

Während das Team arbeitete, beförderte eine kleine kostenlose Fähre mehr als einhunderteinundachtzigtausend Fahrgäste über das Becken. Am dreizehnten Dezember zweitausendvierundzwanzig gingen wieder Menschen über die Brücke; der Geschäftsführer eines Lokals nannte den Eröffnungstag den belebtesten seit dem vorangegangenen Sommer.

Wynyard im vollständigen Namen der Überquerung ist das Viertel am Westufer. Sein kolonialer Familienname geht auf Robert Henry Wynyard zurück, den Befehlshaber britischer Truppen, nach dem in Auckland Kais und Straßen benannt wurden. Te Wero ist die Herausforderung am östlichen Ende. Zwischen diesen beiden Namen liegt jener provisorische Steg, unter dem nach der Reparatur mehr als ein halber Kilometer neue Verkabelung, über einhundert Leuchten und mehr als sechzig Sensoren verborgen sind.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort7 Min.
Nächster PunktDie Silos der ehemaligen Tank Farm
EintrittFußgängerbrücke

Nach der Reparatur geöffnet; mögliche Brückenöffnungen für Schiffe, zeitweilige Einschränkungen und Hinweise auf Wartungsarbeiten.

Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Befolgen Sie die Signale und Absperrungen: Beim Öffnen der Brücke wird sie vollständig für das Schiff geräumt.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Überqueren Sie das Becken und folgen Sie dem Ufer bis zum Komplex der Betonsilos.

Stopp 5 von 6Weiter: Die Silos der ehemaligen Tank Farm

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Aucklands Uferpromenade: Hafen, Fähren und industrielle Spuren“ — 6 Stopps, ca. 1,7 km, 1 Std. 25 Min..

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