Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Der Name „Cucksey“ an der Fassade
- Das Datum „1873“ an der Fassade
- Die Ladenreihe aus Backstein
- Die Holzkirche
Die Geschichte des Ortes
Die Ladenreihe aus Backstein und die Holzkirche stehen hier fast unmittelbar nebeneinander, und beide Gebäude bildeten lange Zeit einen Mittelpunkt des neuen Wohnviertels. In den Läden kaufte man Lebensmittel und Brennstoff, holte Post ab und nutzte das Telefon, während es bei der Kirche einen Gottesdienstraum und eine Sonntagsschule gab. Als es für die Gemeinde schwierig wurde, die Gebäude zu unterhalten, bezahlte die Stadt ihre Restaurierung im Austausch für eine regelmäßige öffentliche Nutzung der Räume. In der Kirche finden weiterhin Gottesdienste statt, und nebenan gibt es nun Konzerte, Kurse und Versammlungen der Einwohner.
An der Fassade der Ladenreihe an der Ecke sind der Name „Cucksey“ und das Jahr eintausendachthundertdreiundsiebzig erhalten. Es bezeichnet den Beginn von Alfred Cuckseys Handel im Zentrum von Auckland. Das heutige Backsteingebäude an der Ecke von Mount Eden Road und Stokes Road entstand viel später.
Cucksey war Lebensmittelhändler: Sein Einkommen hing von Familien ab, die Lebensmittel auf Kredit und regelmäßig kauften. Im Jahr eintausendachthunderteinundachtzig schloss er seinen Laden an der Wakefield Street, kaufte dieses Grundstück und verlegte seinen Handel in den Vorort, wo Farmland gerade für Wohnhäuser aufgeteilt wurde. Er versprach seinen Kunden Preise wie in der Stadt, Hauslieferung und Waren ohne Qualitätsverfälschung; außerdem verkaufte er Kohle und Brennholz von der Mount Eden Station.
Dann machte Cucksey seinen Laden zu einem Ort, ohne den die Nachbarn nur schwer auskamen. Bis zum Jahr eintausendachthundertfünfundachtzig war hier ein Postamt eröffnet worden. Cucksey führte die örtliche Kampagne für ein öffentlich zugängliches Telefon an, und im Juni eintausendachthundertsechsundachtzig wurde eine Telefonstelle direkt im Laden eingerichtet. Für Lebensmittel, Post, Brennstoff und die Möglichkeit zu telefonieren kamen die Menschen zu einem einzigen Schalter. In Anzeigen begann man, Adressen mit den Worten „neben Cuckseys Laden“ zu erklären, und die Kreuzung erhielt den Namen „Cucksey's Corner“.
Im Jahr neunzehnhundertfünf wurde der alte Holzladen durch fünf gewerbliche Räume aus Backstein ersetzt. Cucksey zog sich bald aus dem Geschäft zurück, wohnte jedoch bis zu seinem Tod im Jahr neunzehnhundertzweiundzwanzig in der Nähe und blieb Eigentümer dieser Reihe. Das Datum an der Fassade überdauerte den Holzladen: Eintausendachthundertdreiundsiebzig bezieht sich auf Cuckseys Geschäft, die Backsteine vor Ihnen dagegen ungefähr auf neunzehnhundertsechs.
Einige Schaufenster weiter steht die methodistische Kirche. Die Methodisten sind eine protestantische Gemeinde; im Jahr eintausendachthundertachtundneunzig kauften sie ein Grundstück an der Ecke der Ngauruhoe Street. Vierzig Menschen kamen zu einer Versammlung über den Bau. Sie begannen, Geld zu sammeln, und bis Februar neunzehnhundert hatten sie eine Holzkirche mit zweihundert Plätzen und einen Raum für die Sonntagsschule erhalten.
Fast ein Jahrhundert später beschloss die Gemeinde, ihre Arbeit auf dieselbe Weise zu retten, die am Gebäude von Cucksey zu sehen ist – durch Einnahmen aus Geschäften. Die Zahl der Gemeindemitglieder war gesunken, und ihre Beiträge reichten nicht mehr zugleich für den Unterhalt der Gebäude und den Dienst des Pfarrers. Die alte Kirche sollte entfernt und an ihrer Stelle ein Gebäude mit drei Läden unten und einem Gottesdienstraum oben errichtet werden. Im Jahr zweitausenddrei erhielt das Projekt sogar die Genehmigung eines Gerichts.
Die Einwohner wollten die Holzkirche bewahren, und im Jahr zweitausendvier bot die Stadt der Gemeinde eine andere Vereinbarung an: Geld für die Restaurierung im Austausch für eine regelmäßige öffentliche Nutzung der Räume. Die Gemeinde stimmte zu. Eine im Jahr zweitausendacht gegründete Stiftung vereinte Vertreter der Kirche, der örtlichen Gemeinschaft und der Stadt; im Jahr zweitausendzehn wurde die Kirche restauriert und durch ein neues Foyer mit dem Raum der Sonntagsschule verbunden. Im Holzgebäude finden weiterhin Gottesdienste statt, und die benachbarten Räume werden nun für Konzerte, Kurse und Versammlungen der Einwohner genutzt.
Praktisch vor Ort
Öffentliche Straße; die Öffnungszeiten des Village Centre, der Kirche, Cafés und Geschäfte unterscheiden sich.
Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Hören Sie vom Gehweg aus zu und überqueren Sie Straßen nur an markierten Übergängen.
