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Begonia House und das Picnic Café

Begonia House / Picnic Cafe

Der Glaskomplex wird zeigen, was aus einem privaten Geschenk wurde, auf das die Stadt viele Jahre wartete.

15 Min.
Eine exotische Blüte vor üppigem Grün in einem Gewächshaus.
Virginia McMillan · CC BY 2.0; cropped/resized for app
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Die lange Glasfassade
  • Das östliche Ende des Gebäudes
  • Der Eingang zum Picnic Café
  • Der Rosengarten vor der Fassade

Die Geschichte des Ortes

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Der fast sechzig Meter lange Glaskörper erstreckt sich entlang des Rosengartens und setzt dessen strenge Gestaltung fort. Im Inneren hielt man das ganze Jahr über Sammlungen für die Öffentlichkeit, und die Luft wurde durch Ventilatoren gekühlt, die sie durch nasse Faserplatten zogen. Seitlich kam mit der Zeit ein Teebereich hinzu, in dem heute das Picnic Café betrieben wird. Während die Hallen erneuert werden, hält man die Pflanzen in den Gärtnereien, und das Café bleibt geöffnet.

Die ersten Begonien Wellingtons zeigte man der Öffentlichkeit in einem Arbeitsgewächshaus der Gärtnerei des Gartens, das im Jahr eintausendneunhundertdreizehn eingerichtet worden war. Es kamen so viele Besucher, dass der Raum erweitert werden musste; auf einem Foto aus dem Jahr eintausendneunhundertvierundzwanzig stehen Hunderte Menschen vor dem Eingang.

Rosina Ann Norwood beschloss, den Gärtnern dabei zu helfen, das enge Gewächshaus in einen echten Wintergarten zu verwandeln. Im Jahr eintausendneunhundertneununddreißig bot sie zweihundert Pfund an, doch der Krieg begann, und die Stadt verschob das Projekt. Nach dem Krieg griff Edward Hutt die Idee wieder auf. Er wies dem neuen Gebäude die Südseite des Rosengartens zu: Die lange Glasfassade sollte dessen regelmäßige Anlage abschließen.

Noch immer fehlte Geld. Im Juni eintausendneunhundertsechzig übergab Charles Norwood der Stadt zwanzigtausend Pfund – hundertmal mehr als Rosinas erste Spende. Dieses Geld hatte er mit Autos verdient: Er gründete Dominion Motors, ein Unternehmen, das Fahrzeuge der Marke Morris nach Neuseeland einführte und dort montierte. Die Familie hatte einundzwanzig Jahre auf die Verwirklichung des Vorhabens gewartet; nun bezahlte Charles den Bau vollständig.

Mitarbeiter der städtischen Parkabteilung entwarfen und errichteten das etwa sechzig Meter lange Gebäude selbst. Gärtner aus Neuseeland und anderen Ländern schickten Pflanzen und Ratschläge. Zur Temperaturregulierung installierte man ein damals hier noch seltenes System: Ventilatoren zogen die Luft durch ständig befeuchtete Faserplatten. Die Pflanzenvermehrung wurde in die Gärtnerei von Berhampore verlegt, und das neue Gewächshaus überließ man den Besuchern und ganzjährigen Ausstellungen. Am zweiundzwanzigsten Dezember eintausendneunhundertsechzig eröffnete man es als damals größtes Glashaus der Südhalbkugel.

Die Begonien gaben dem Gebäude seinen Namen, weil im Sommer ihre Knollensorten die Hauptvitrinen einnahmen. Auch der Name der Pflanze geht auf einen Familiennamen zurück. Der französische Botaniker Charles Plumier benannte die von ihm in der Karibik gefundenen Pflanzen nach seinem Förderer Michel Bégon, einem Kolonialverwalter, der botanische Forschungen unterstützte.

Die Familie Norwood baute den öffentlichen Teil des Komplexes weiter aus. Im Jahr eintausendneunhunderteinundachtzig entstand durch ihre Spende am östlichen Ende ein Raum für Teegesellschaften; das heutige Teehaus wurde im Jahr eintausendneunhundertvierundneunzig errichtet. Jetzt befindet sich dort das Picnic Café.

Die Glashallen sind vorübergehend wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Die Gärtner haben die Sammlung in die Gärtnereien des Botanischen Gartens und von Berhampore verlegt, wo die Pflanzen bis zu ihrer Rückkehr in die erneuerten Gewächshäuser gehalten werden. Das Café am östlichen Ende bleibt geöffnet – genau an der Stelle, die die Familie Norwood dem der Stadt geschenkten Wintergarten hinzugefügt hatte.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktBolton Street Cemetery
Eintrittvon außen

Begonia House ist wegen Umbau geschlossen; Picnic Café ist laut Projektzeitplan May-August 2026 geschlossen.

Geprüft: 26. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Im Jahr 2026 ist Begonia House wegen Umbau geschlossen, und beim Picnic Café sind vorübergehende Schließungen möglich. Besichtigen Sie den Komplex von den zugänglichen Wegen aus und betreten Sie keine abgesperrten Bereiche.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Lassen Sie die Glasfassade hinter sich und gehen Sie durch den Anderson Park zu den alten Grabsteinen.

Stopp 7 von 8Weiter: Bolton Street Cemetery

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Wellington Cable Car und Wellington Botanic Garden“ — 8 Stopps, etwa 3,7 km, 2-3 Stunden.

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