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Mercado Central

Mercat Central / Mercado Central

Der heutige Markt setzt das Thema der städtischen Wirtschaft mit der Entscheidung der Verkäufer fort, gemeinsame Dienste selbst zu verwalten.

15 Min.
Mercado Central in Valencia
Ángel M. Felicísimo · CC BY 2.0; cropped/resized for app
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Kuppeln aus Eisen und Glas
  • Marktstände
  • Fischpavillon
  • Keramikplatten an der Fassade

Die Geschichte des Ortes

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Unter den Kuppeln aus Eisen und Glas stehen einzelne Läden mit Gemüse, Fleisch, Wurst und Fisch; für Fisch gibt es hier einen besonderen Pavillon. Zuvor befanden sich auf dem Platz offene Marktstände, später drängte der Mercado Nuevo die Käufer ein. Das heutige Gebäude wurde am dreiundzwanzigsten Januar neunzehnhundertachtundzwanzig eröffnet. Einkäufe aus mehreren Läden lassen sich nun zu einer Bestellung zusammenfassen, in einem Kühlfahrzeug versenden oder in einem Kühlraum unter dem Markt aufbewahren.

Das Wesentliche am Mercado Central verbirgt sich hinter den Ständen. Das Gebäude gehört der Stadt, doch die Händler selbst bestimmen die täglichen Angelegenheiten: Sie stellen Sicherheits- und Reinigungskräfte ein, warten die Räume und organisieren die Lieferung. Diese Ordnung entstand, als die Verkäufer begriffen, dass sie zusammen mit ihrem Einkommen auch ihre Kundschaft verlieren könnten.

Bis zur Mitte der achtziger Jahre kauften die Einwohner ihre Lebensmittel immer häufiger in Supermärkten und Hypermärkten. Die Verkäufe unter den Marktkuppeln gingen zurück, die frühere Verwaltung hatte sich jahrelang nicht verändert. Vicenta Lloris Vicaria, fünfunddreißigjährige Wurstverkäuferin und neue Vorsitzende des Händlerverbands, setzte sich für Selbstverwaltung ein. Sie führte das Familiengeschäft fort und lebte von eben jenem Handel, den sie umgestalten wollte: Ein Fehler hätte auch ihren eigenen Stand getroffen.

Am zwölften November neunzehnhundertsechsundachtzig stimmten die Verkäufer ab. Von vierhundertfünfzehn Beteiligten unterstützten dreihundertneunundsechzig den Vertrag. Die Stadtverwaltung behielt das Gebäude, das Recht, Verkaufsplätze zu vergeben, und die Aufsicht, doch die täglichen Kosten und Entscheidungen gingen an den Händlerverband über. Seit dem ersten Januar neunzehnhundertsiebenundachtzig waren sie selbst dafür verantwortlich, in welchem Zustand der Markt morgens öffnen würde und was mit einem Einkauf nach dem Bezahlen am Stand geschähe.

Zunächst führte der Verband eine ständige Reinigung, Sicherheit am Tag und Nachtwächter ein. Danach kamen Kartenzahlung, Lieferung und ein Kühlraum zur Aufbewahrung hinzu. Im Oktober neunzehnhundertsechsundneunzig nahmen die Händler den Verkauf über das Internet mit Hauslieferung auf – damals gehörte ein solches System zu den ersten unter den spanischen Märkten. Zwei Jahre später erhielt der Mercado Central einen nationalen Preis für die Organisation des Handels; entgegengenommen wurde er von Lloris, die ihre zwölfjährige Amtszeit als Vorsitzende abschloss.

Das heutige Gebäude wurde am dreiundzwanzigsten Januar neunzehnhundertachtundzwanzig auf einem Platz eröffnet, auf dem zuvor offene Marktstände und der enge Mercado Nuevo aus dem Jahr achtzehnhundertneununddreißig gestanden hatten. Hier verkauft man weiterhin Gemüse, Fleisch, Wurst und Fisch, für die eigene Reihen von Ständen und ein Fischpavillon gebaut wurden. Doch Einkäufe aus mehreren unabhängigen Läden lassen sich nun zu einer Bestellung zusammenfassen, in einem Kühlfahrzeug versenden oder in einem Kühlraum im Untergeschoss aufbewahren. Hinter diesem Service steht eben jener Händlerverband, dem Lloris ihren eigenen Wurststand anvertraute.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktIglesia de los Santos Juanes
Eintrittvon außen

Der Mercado Central ist gewöhnlich von Montag bis Samstag 07:30–15:00 geöffnet und an Sonntagen und Feiertagen geschlossen; einzelne Stände können abweichende Öffnungszeiten haben.

Geprüft: 27. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Am besten kommen Sie, solange der Markt geöffnet ist: Behindern Sie keine Warteschlangen, fragen Sie vor dem Fotografieren von Verkäufern um Erlaubnis und berühren Sie keine Lebensmittel. Außerhalb der Öffnungszeiten betrachten Sie die Architektur vom Platz aus.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie um den Markt zum Uhrturm der Iglesia de los Santos Juanes.

Stopp 6 von 7Weiter: Iglesia de los Santos Juanes

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Das alte Valencia: Seide, Märkte und städtische Macht“ — 7 Stopps, etwa 1,4 km, 2–3 Stunden.

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