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Schpagin-Werk und Kunstgalerie Perm

Завод Шпагина, Пермская художественная галерея

Das Finale verbindet die Arbeitsgeschichte der Eisenbahnwerkstätten mit ihrer neuen Nutzung als Museum.

25 Min.
Industriegebäude des ehemaligen Schpagin-Werks in Stadt Perm.
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Fünfgeschossiger Baukörper mit Kupferverkleidung
  • Fabrikgebäude aus rotem Ziegel
  • Überdachte Übergänge zwischen den Gebäuden

Die Geschichte des Ortes

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Im Dezember zweitausendfünfundzwanzig begannen die Mitarbeitenden der Kunstgalerie Perm, etwa sechzigtausend Exponate hierher zu transportieren. Die Chefkuratorin Irina Nikolajewa war dafür verantwortlich, dass Gemälde, Porzellan, Ikonen und Skulpturen die Fahrt unbeschädigt überstanden. Selbst nach der Ankunft wurden die Kisten nicht sofort geöffnet: Man wartete, bis ihre Temperatur der Raumtemperatur entsprach. Andernfalls hätte sich Feuchtigkeit auf den kalten Objekten niederschlagen können. Anschließend packten Kuratoren und Restauratoren jedes einzelne Stück aus, prüften seinen Zustand und glichen ihn mit den Dokumenten ab.

Am schwierigsten war der Transport zweier großer Skulpturen – „Der Sämann“ und „Sowjetische Sportlerinnen“. Sie passten in der Höhe nicht in den Laderaum des Fahrzeugs, mit dem die übrigen Werke transportiert wurden. Die Museumsmitarbeitenden mussten ein Spezialfahrzeug bestellen, eine Hebemethode entwickeln und ein separates Befestigungssystem ausdenken. Im Februar zweitausendsechsundzwanzig war der Transport abgeschlossen, und am zweiten April empfing die Galerie ihre ersten Besucher.

Davor hatte das Museum einundneunzig Jahre lang die Verklärungskathedrale genutzt. Ende zweitausenddreiundzwanzig räumten die Mitarbeitenden sie und brachten die Sammlung für zwei Jahre in einem provisorischen Depot im ehemaligen Telta-Werk unter. Der Architekt Sergei Tchoban und Museumsspezialisten planten hier unterdessen das erste Gebäude in Stadt Perm, das von Anfang an für ein Museum bestimmt war: mit einer Entladezone für große Objekte, getrennten Räumen für verschiedene Sammlungen, Restaurierungswerkstätten und Klimatechnik.

Der Ort wurde auf dem Gelände von Eisenbahnwerkstätten gewählt, die lange vor der Galerie entstanden waren. Im Jahr achtzehnhundertachtundsiebzig eröffneten die Aktionäre der Gesellschaft der Uralischen Bergwerksbahn eine Strecke zwischen Stadt Perm und Jekaterinburg. Die ersten achtundzwanzig Jahre blieb sie vom allgemeinen Eisenbahnnetz des Landes getrennt. Züge brachten Metall und andere Erzeugnisse der Uraler Werke an die Kama; hier wurden die Güter auf Flussschiffe umgeladen. Deshalb errichteten die Ingenieure den Bahnhof und die Reparaturwerkstätten direkt am Anleger.

Die Dampflokomotive fuhr auf Schienen durch die Montagehalle, und die Teile wurden ihr über drei rechtwinklig zueinander verlaufende Schmalspurbahnen zugeführt. Deshalb ähnelte der ursprüngliche Plan der Werkstätten dem Buchstaben „Sch“. Hier gab es eine Kesselschmiede, eine Schmiede, Gießereien sowie mechanische, Wagen- und Tischlereiabteilungen – insgesamt zwölf Produktionsbereiche.

Schpagin im Namen ist Alexei Alexejewitsch und nicht der Waffenkonstrukteur Georgi Schpagin. Alexei arbeitete in diesen Werkstätten als Hobler und wurde anschließend von der Gruppe der Arbeiterwähler des Gouvernements Perm zum Abgeordneten der Zweiten Staatsduma gewählt. In den zwanziger Jahren erhielt das Unternehmen den Namen des ehemaligen Mitarbeiters, und die Schöpfer des Kulturraums behielten ihn nach der Schließung des Motorlokomotiven-Reparaturwerks bei.

Die Architekten restaurierten drei alte Fabrikgebäude und verbanden sie durch überdachte Übergänge mit einem neuen fünfgeschossigen Baukörper mit Kupferverkleidung. Hinter dieser Fassade stehen fahrbare Gitter auf Schienen: Auf ihnen brachten die Kuratoren die Gemälde nach jenem Transport unter.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort25 Min.
Nächster PunktEnde der Route
Eintrittvor Ort

Das Clusterareal ist je nach Veranstaltungen und Betriebszeiten der ansässigen Einrichtungen geöffnet; die Kunstgalerie ist montags gewöhnlich geschlossen, Öffnungszeiten und Tickets bitte auf der offiziellen Website prüfen.

Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Prüfen Sie vor dem Besuch die offiziellen Betriebsregeln der Galerie und den Zugang zum Gelände: Der neue Museumsraum findet noch zu seinem eigenen Rhythmus. Bei geschlossenen Sälen betrachten Sie den Komplex nur von den erlaubten öffentlichen Bereichen aus.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Der Spaziergang endet zwischen den ehemaligen Werkhallen und der neuen Galerie – dort, wo die Eisenbahn wieder auf die Kunst trifft.

Stopp 9 von 9Ende der Route

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Stadt Perm: von der Kama bis zum Schpagin-Werk“ — 9 Stopps, etwa 5,9 km, 3–3,5 Std..

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