Stopp 9 von 9

Rand des Kasugayama-Urwalds

春日山原始林入口

Der letzte Punkt zeigt, wie aus einer gelungenen Parkpflanzung eine dauerhafte Arbeit zum Schutz eines alten Waldes wurde.

12 Min.
Dichter Kasugayama-Urwald in Nara.
C.K. Tse · CC BY-SA 2.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Netzumzäunungen um junge Bäume
  • Junge Shii und Kashi
  • Nankin-haze mit Markierungen zur Entfernung

Die Geschichte des Ortes

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An der Grenze zwischen dem Stadtpark und dem Kasugayama-Urwald umgeben Netzumzäunungen junge Shii und Kashi, und an benachbarten Stämmen sind Markierungen zur Entfernung zu erkennen. Hier schützt man zugleich einige junge Bäume vor den Hirschen und entfernt andere, solange sie sich noch nicht etabliert haben. Mitarbeitende der Präfektur und Naturschutzverbände kontrollieren diesen schmalen Streifen regelmäßig, prüfen neue Keimlinge und erhalten die Grenze zwischen Park und Wald.

Hinter diesem Rand beginnt ein Wald, den Menschen seit zwölf Jahrhunderten schützen. Im Jahr achthunderteinundvierzig verbot Kaiser Ninmyō, auf dem Mikasa-yama Bäume zu fällen und zu jagen: Der Berg galt als heiliges Gebiet von Kasuga-Taisha. Das Wort „Urwald“ bezieht sich auf den hier erhaltenen alten Typ eines immergrünen Laubwaldes. Stürme warfen Bäume um, Brände hinterließen Lichtungen, Menschen bauten Straßen und legten Pflanzungen an. Doch Holz wurde hier nicht von Generation zu Generation gewonnen wie auf den umliegenden Bergen.

Eine der von Menschen angelegten Pflanzungen gelangte mit der Zeit bis an diese Grenze. Im Jahr neunzehnhundertfünfundzwanzig kehrte Sakata Shizuo, Leiter der Parkabteilung der Präfektur und für die Gestaltung des Nara-Parks verantwortlich, mit Samen des Chinesischen Talgbaums aus Nagasaki zurück. In Japan nennt man ihn Nankin-haze. Sakata brauchte einen Zierbaum, der auf offenen Flächen wachsen und eine leuchtende Herbstfärbung hervorbringen konnte.

Zunächst zog er die Setzlinge im Park heran. Um das Jahr neunzehnhundertneunundzwanzig pflanzte man sie auf einer neuen Fläche in Kasugano aus, und die Pflanzung gefiel dem Publikum. Fünf Jahre später versetzte man mehrere Dutzend Bäume an die Straße vom Parkeingang in Richtung Museum. Sakatas dienstlicher Versuch gelang: Nankin-haze wurde zu einem auffälligen Teil des herbstlichen Nara.

Die Fortsetzung des Versuchs verlief bereits ohne Gärtner. Vögel verbreiteten die Samen, und die Hirsche fraßen die jungen Nankin-haze kaum, während sie daneben die Triebe einheimischer Eichen, Shii und Kashi abfraßen. Nach dem Taifun des Jahres neunzehnhunderteinundsechzig und dem Waldbrand des Jahres neunzehnhundertachtundsiebzig entstanden im Kronendach helle Lichtungen. Der lichtliebende Baum nahm sie rasch ein und begann, aus dem gepflegten Park in den geschützten Wald vorzudringen.

Heute entfernen Mitarbeitende der Präfektur und Mitglieder von Naturschutzverbänden Nankin-haze, beobachten seine neuen Keimlinge und errichten Netzumzäunungen um junge einheimische Bäume, damit die Hirsche sie nicht erreichen. Direkt am Rand treffen beide Teile dieser Arbeit zusammen: Hinter dem Zaun wachsen Shii und Kashi heran, und die zur Entfernung markierten Bäume stammen von Samen ab, die Sakata vor hundert Jahren nach Nara brachte.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort12 Min.
Nächster PunktEnde der Route
Eintrittfrei auf markierten Wegen

Der Waldrand und die markierten Zugänge sind ohne Eintrittskarte zugänglich; nur bei Tageslicht und ohne die Wege zu verlassen hindurchgehen.

Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Überqueren Sie keine gesperrten Grenzen und suchen Sie keine inoffiziellen Wege: Das Zugangsverbot ist der Sinn dieser Station. Lassen Sie für den Rückweg ausreichend Tageslicht.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Halten Sie bei den Umzäunungen der jungen Bäume an: Hier endet der Spaziergang an der Grenze zwischen Park und Wald, die Menschen immer wieder neu aufrechterhalten müssen.

Stopp 9 von 9Ende der Route

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Nara: Tempel, Hirsche und der Kasugayama-Urwald“ — 9 Stopps, 5,4 km, 3,5–4 Stunden.

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