Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Bogen von der Uferpromenade aus
- Überdachter Durchgang
- Holzdecke
- Läden auf beiden Seiten
Die Geschichte des Ortes
Der älteste Teil des Souk von Matrah entstand aus Räumen, in denen Handelsfamilien Waren an der Mauer des Lawati-Viertels lagerten, neben der kleinen Bucht Khor Bimba. Später brach man Türen in diese Mauern, und die ehemaligen Lager wurden zu Läden, die zu schmalen äußeren Korridoren ausgerichtet waren. Sie deckte man mit Palmblättern, und weiter innen verschwand das Licht fast völlig, weshalb der Markt seinen lokalen Namen erhielt. Heute verraten die frühere Enge die Holzdecke und die Theken, die auf beiden Seiten des Durchgangs stehen, obwohl man den Markt in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts erneuerte.
Der heutige Bogen an der Uferpromenade kennzeichnet den Eingang vom Meer zum Souk von Matrah. Von hier führt ein überdachter Durchgang tief in die Viertel hinein und verzweigt sich zu Ausgängen in die Altstadt. Durch diese Schwelle wurden Waren vom Anleger gebracht; von der gegenüberliegenden Seite kamen Bewohner der Binnenregionen Omans zum Markt.
Im Jahr neunzehnhundertdreiundsechzig gab es nichts, womit sich der ganze Markt hätte verschließen lassen. In den Dokumenten heißt es ausdrücklich: Tore, die man morgens hätte öffnen und abends schließen können, gab es hier nicht. Hinter den offenen Durchgängen lagen Läden und Lager mit Getreide, Stoffen und auf dem Seeweg eingetroffenen Warenpartien. Für einen Händler waren das angelegtes Geld und künftiger Verdienst.
Die großen Kaufleute vereinbarten, Khalid bin Abdullah al-Khanjari, dem Kommandeur der Marktwache, den Schutz anzuvertrauen; er sollte alle nicht verschließbaren Eingänge mit Wachen besetzen. Die Regeln bestätigte Ismail al-Rasasi, der damalige Verwalter von Matrah. Khalid stellte zwanzig Wächter ein. Sie traten eine Stunde vor Sonnenuntergang ihren Dienst an und blieben bis eine Stunde nach Sonnenaufgang; den Lohn brachten die Händler selbst auf. Fünf Jahre später schlossen die Kaufleute einen neuen Vertrag, nun mit Harib bin Sulayman al-Khanjari. Die Nachtwache wurde zu einem ständigen Dienst für den gesamten Markt.
Der Name „Markt der Dunkelheit“ entstand aus einer anderen Gestaltung derselben Durchgänge. So nannte man den ältesten Teil zwischen der Mauer des Lawati-Viertels und der kleinen Handelsbucht Khor Bimba. Zunächst nutzten Handelsfamilien die Räume an der Mauer als Lager. Dann brachen sie eigene Türen hinein, machten aus den Räumen Läden und richteten sie zu den äußeren Korridoren aus. Die Korridore wurden mit Palmblättern bedeckt, und die Läden lagen einander gegenüber. Vor dem Aufkommen der Elektrizität erreichte Sonnenlicht die Mitte des Durchgangs kaum; an bewölkten Tagen brauchten die Käufer Lampen. Daher stammt der lokale Name Souk Al Dhalam – „Markt der Dunkelheit“.
Den Hauptteil des Marktes baute man in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts um. Das Palmendach über dem Eingang gibt es nicht mehr, elektrische Lampen und eine moderne Holzdecke kamen hinzu. Erhalten blieb die Linie der alten Anlage selbst: die Öffnung zum Meer, unmittelbar dahinter ein enger überdachter Korridor und Läden auf beiden Seiten.
Praktisch vor Ort
Der Durchgang ist frei zugänglich; die Läden sind gewöhnlich morgens und abends geöffnet, viele schließen mitten am Tag. Freitag, Feiertage und die Saison ändern die Öffnungszeiten.
Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Versperren Sie nicht den Eingang und bedenken Sie, dass einige Läden während der Mittagspause geschlossen sein können.
