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Brunnen „Steinerne Blume“

Фонтан «Каменный цветок»

Hier verbinden sich die bereits fertige Hydraulik, ein Sujet aus Baschows Märchen und die Eile vor der Eröffnung zur Geschichte eines Bauwerks.

17 Min.
Der Mosaikbrunnen „Steinerne Blume“ mit sprudelnden Wasserstrahlen.
Gennady Grachev · CC BY 2.0; cropped/resized for app
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Betonblätter mit Smalte
  • Strahlen aus den Blättern
  • Sechzehn Tische
  • Bronzefrüchte und Gefäße

Die Geschichte des Ortes

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In der Mitte des Brunnens öffnet sich eine Betonknospe mit breiten Blättern, aus denen Wasserstrahlen hervorschießen. Die Smalteverkleidung ist so zusammengesetzt, dass sie an Malachit, Jaspis, Lapislazuli und andere Edelsteine erinnert. Im Kreis stehen sechzehn Tische mit bronzenen Früchten, Ähren und Gefäßen, die am Fuß das Erntethema bewahrt haben. Bei der Restaurierung konnte etwa ein Drittel des früheren Glases erhalten bleiben, das übrige wurde nach gereinigten Fragmenten neu hergestellt.

Im Jahr neunzehnhunderteinundfünfzig verlegten die Ausstellungsorganisatoren den Brunnen „Freundschaft der Völker“ zum Pavillon Nr. 1 „Zentraler“. An dieser Stelle hatten Ingenieure die hydraulische Anlage bereits montiert. Die fertigen Rohre und Wasserauslässe wurden nicht demontiert: Dem Architekten Konstantin Topuridse und dem Bildhauer Prokopi Dobrynin wurde aufgetragen, dafür eine andere Komposition zu ersinnen.

Bis zur Eröffnung blieben drei Jahre. Topuridse war für die Anlage des Brunnens zuständig, Dobrynin für die zentrale Skulptur. Die neue Form fanden sie in den Märchenerzählungen des Schriftstellers Pawel Baschow. Ihr Held, der Steinschneider Danila, versucht, aus Malachit eine Blume zu schnitzen, sieht in seiner Arbeit jedoch einen toten Stein. Um eines unerreichbaren Vorbilds willen bittet er die Herrin des Kupferbergs, ihm die Blume aus ihrem unterirdischen Garten zu zeigen; danach zerbricht er seine eigene Schale und verschwindet im Berg. Daher stammen der Name des Brunnens und die geöffnete Knospe in seiner Mitte.

Dobrynin setzte die Blume aus großen Betonblättern zusammen. Mosaikkünstler der Akademie der Künste überzogen sie mit vielfarbiger Smalte – Glas, das Malachit, Jaspis, Lapislazuli und andere Edelsteine darstellt. Das Wasser tritt direkt aus den Blättern aus. Ringsum sind sechzehn Tische mit bronzenen Früchten, Ähren und Gefäßen erhalten geblieben: Die neue märchenhafte Komposition nahm den Platz der früheren Garbe ein, doch das Erntethema ließen die Autoren an ihrem Fuß bestehen.

Mit der ersten Inbetriebnahme ist eine spätere Erzählung verbunden, für die bislang kein dokumentarischer Nachweis gefunden wurde. Während die Versammelten auf den Beginn der Zeremonie warteten, kletterte Dobrynin mit Pinsel und Farbe in die Blume: Der Bildhauer wollte vor der Abnahme die Fugen nachbessern und Risse schließen. Die Bediener wussten nicht, dass sich der Autor im Inneren befand, und schalteten die Pumpen ein. Das Wasser traf Dobrynin von unten; durchnässt und schwankend kam er vor den Augen des Publikums wieder heraus. Der Brunnen wurde dennoch fristgerecht eröffnet, und das Hauptausstellungskomitee verlieh dem Bildhauer für seine Arbeit auf der Ausstellung die Kleine Goldmedaille.

Nach der Restaurierung blieb in der Verkleidung etwa ein Drittel der ursprünglichen Smalte erhalten. Das übrige Glas wurde nach gereinigten Fragmenten neu hergestellt. Die Betonknospe öffnet sich weiterhin über jener Stelle, an der die bereits fertige Hydraulik die beiden Autoren zwang, die Garbe aufzugeben und für das Wasser eine andere Form zu suchen.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort17 Min.
Nächster PunktPavillon Nr. 58 „Landwirtschaft“ und Museum „Slowo“
Eintrittvon außen

Zum Prüfdatum: täglich 07:00–00:00; saisonaler Betrieb.

Geprüft: kein Datum angegeben. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Gehen Sie einmal um das Becken herum und wechseln Sie den Blickwinkel: Die Smalte reflektiert das Licht unterschiedlich. Bei abgeschalteten Strahlen sind die einzelnen Mosaikmotive besser zu erkennen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Lassen Sie die geöffnete Knospe hinter sich und gehen Sie zur Fassade mit den goldenen Ähren.

Stopp 5 von 9Weiter: Pavillon Nr. 58 „Landwirtschaft“ und Museum „Slowo“

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„WDNCh: Vom Bogen des Haupteingangs bis zur Trägerrakete „Wostok““ — 9 Stopps, 2,0 km, 3 Std. 15 Min. ohne Museumsinterieurs; 5–6 Std. mit zwei Museen.

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