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Malecón de la Reserva

Malecón de la Reserva

Hier bewahrt der Name der Uferpromenade die Erinnerung an die zivilen Bataillone und die Küstenbatterie.

25 Min.
Promenadenbereich des Malecón de la Reserva mit Blumen und dem Ozean
F Delventhal · CC BY 2.0; cropped/resized for app
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Worauf achten

  • Küstensteilhang
  • Straßenschilder „Malecón de la Reserva“
  • Parkreihe
  • Pazifischer Ozean

Die Geschichte des Ortes

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Der Malecón de la Reserva verläuft auf der Oberkante des Steilufers von der Villena-Brücke bis zur Abfahrt Armendáriz. Das Wort „Reserva“ bedeutet hier militärische Reserve: zivile Bataillone, die Lima in der Schlacht von Miraflores verteidigten. Die Uferpromenade wurde später angelegt, als anstelle von Feldern und Landhäusern Wohnviertel entstanden, doch sie wurde nach den Menschen benannt, die am damaligen Stadtrand kämpften.

Am fünfzehnten Januar tausendachthunderteinundachtzig stieß das westliche Ende der peruanischen Verteidigung an dieses Steilufer. Zwei Tage zuvor hatte die chilenische Armee die erste Linie südlich von Lima zerschlagen und sich der Hauptstadt genähert. Direkt an der Küste befehligte der Artillerieoffizier José Ernesto Díez eine Batterie, die zugleich in zwei Richtungen feuern musste: auf die Truppen an Land und auf die Schiffe im Ozean.

Díez blieben für die Schlacht sechsundneunzig Männer. Nur achtunddreißig von ihnen hatten zuvor bei dieser Batterie gedient; die übrigen waren am Tag der Schlacht aus der Feldartillerie geschickt worden. Zwei schwere Geschütze richtete der Kommandant gegen die angreifenden Einheiten, weitere zwei gegen die Panzerschiffe und ein Kanonenboot. Um vier Uhr kamen zusätzliche Kanonenboote vom Meer heran. Die Bedienungen auf dem Steilufer gerieten unter Kreuzfeuer.

Um fünf Uhr hatten die Artilleristen die letzte fertige Pulverkartusche verbraucht. Zwei Fässchen Schießpulver waren noch übrig, doch die Geschütze konnten nicht geladen werden: Es fand sich nicht einmal Stoff, aus dem Säcke für die Ladungen genäht wurden. Als Díez die Nachricht erhielt, dass die übrigen Stellungen sich zurückzogen, befahl er, die Geschütze unbrauchbar zu machen, zündete das Schießpulver an und führte seine Männer nach Lima. Zwei Tage später besetzten chilenische Einheiten die Hauptstadt.

Hinter der Küstenbatterie, weiter landeinwärts, stand die erste Redoute mit dem zweiten Bataillon der Reservearmee. Es wurde von Manuel Lecca befehligt, einem Kaufmann und Leiter eines Zusammenschlusses der Händler der Hauptstadt, dem aufgetragen worden war, den Zugang nach Lima zu halten. Auch die meisten seiner Soldaten lebten vom Handel. Ein halbes Jahr vor der Schlacht wurden Männer von sechzehn bis sechzig Jahren verpflichtet, einen Teil ihres Arbeitstages für die Ausbildung in der Marschordnung freizuhalten; Lehrer, Beamte, Handwerker und Kaufleute wurden entsprechend ihren Berufen auf die Bataillone verteilt.

Von der Batterie, dem Graben und den Wänden aus Sandsäcken ist nichts erhalten. Historiker bestimmen nur den allgemeinen Abschnitt am Steilufer, während der genaue Standort der Geschütze unbekannt bleibt. Auch die Bataillone verschwanden nach der Niederlage. Ihre Spur verläuft entlang der heutigen Parks als eine Zeile auf den Straßenschildern: Malecón de la Reserva.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort25 Min.
Nächster PunktLarcomar
Eintrittfrei zugänglich

Offene Uferpromenade; auf Abschnitten des Radwegs und in Reparaturbereichen sind vorübergehende Einschränkungen möglich.

Geprüft: 29. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Gehen Sie nicht den Hang hinunter und nähern Sie sich nicht beschädigten Rändern. Wenn ein Abschnitt wegen Arbeiten oder Einsturzgefahr abgesperrt ist, kehren Sie zum offiziellen Durchgang zurück.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Folgen Sie dem Steilufer entlang bis zum Park über den terrassenförmigen Galerien von Larcomar.

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Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Miraflores: von Huaca Pucllana zu den Klippen am Pazifik“ — 8 Stopps, rund 4,5 km, 2–3 Stunden.

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