Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Holzweg
- Landfläche unter dem Weg
- Betonplattform am Wasser
- Zweigeschossiger Tempel
Die Geschichte des Ortes
Die Aufschüttung hat die Wasserlinie verändert: Der von der Anlegestelle verbliebene Holzbelag führt jetzt größtenteils über festen Boden. Nur an seinem fernen Ende steht weiterhin ein zweigeschossiges Heiligtum aus Beton auf Stützen. Unten befinden sich die Altäre chinesischer Gottheiten, während die obere Ebene Guanyin des Südmeers, der Fürsprecherin des Mitgefühls, gewidmet ist.
Der Name der Anlegestelle ist ein Familienname. Yeoh ist die penangische Aussprache des chinesischen Familiennamens Yang. Hierher zogen Verwandte aus dem Dorf Xiayangcun im südlichen Fujian. An diesem Küstenabschnitt handelten sie mit Holzkohle und Brennholz. Die ersten Siedler hatten kein Geld für einen festen Frachtkai: Die Pfähle und den leichten Belag errichteten sie selbst. Schwere Lasten wurden daher über die Hafenpiers abgewickelt, während hier Boote entladen wurden. Aus den Arbeitsschuppen wurden nach und nach Häuser.
Während der japanischen Invasion wurde die Anlegestelle durch Bombardierungen beschädigt. Viele Yeoh-Familien kehrten nach dem Krieg nicht hierher zurück. Dann schüttete man das flache Wasser um die alten Pfähle auf, und ein großer Teil der Siedlung lag auf dem Festland. Daher die seltsame Anlage der heutigen Anlegestelle: Der Weg trägt noch immer den Namen der Bootsleute und Händler, obwohl das Wasser erst an seinem fernen Ende beginnt.
Am Rand des aufgeschütteten Geländes errichteten Gemeindemitglieder im Jahr neunzehnhundertzweiundsiebzig ein hölzernes Heiligtum auf Pfählen. Sie nannten es Hean Boo Thean Temple; hauptsächlich verehrt man hier Guanyin des Südmeers, die Bodhisattva, die erleuchtete Fürsprecherin des Mitgefühls. Bei hohen Gezeiten überschwemmte das Wasser das Bauwerk regelmäßig.
Im Frühjahr zweitausendelf begann Yang Xiuming, der Vorsitzende des Baukomitees, den hölzernen Tempel durch einen Bau aus Ziegeln und Beton zu ersetzen. Das Komitee bewahrte das Heiligtum unmittelbar am Wasser und plante ein zweites Geschoss für eine große Guanyin-Statue. Die Arbeiten wurden zunächst auf achthunderttausend Ringgit geschätzt. Als das Gebäude zu ungefähr sechzig Prozent fertig war, fehlten noch zweihunderttausend. Yang bat darum, Geld zu spenden oder einzelne Ziegel zu bezahlen: Die Gemeinde konnte den Tempel nur durch gemeinsame Beiträge vollenden.
Er rechnete damit, dass sowohl Gläubige als auch Menschen zu Guanyin kommen würden, die die Clan Jetties vom Wasser aus besichtigten. Im November zweitausendzwölf wurde der Bau abgeschlossen. Auf der unteren Ebene richtete man Altäre für chinesische Gottheiten ein, die obere war Guanyin vorbehalten. Der Holzweg von Yeoh Jetty verläuft heute größtenteils über aufgeschüttetes Festland, doch die Betonplattform des Hean Boo Thean Temple steht weiterhin auf Stützen am Wasser – an der heutigen Küstenlinie.
Praktisch vor Ort
Endpunkt beim Tempel und am südlichen Ende von Yeoh. Geprüft 2026-06-29: Quellen Dritter nennen für den Tempel Öffnungszeiten von etwa 09:00—18:00, doch eine offizielle Stundenregelung ist nicht bestätigt; die Wohnbereiche von Yeoh bleiben privat.
Geprüft: 29. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Verwechseln Sie die beiden Heiligtümer nicht und betreten Sie nicht die Wohnabzweigungen auf der Suche nach einer Abkürzung. Falls der Tempel geschlossen ist, betrachten Sie seine Verbindung zum Kanal von außen.
