Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Graues Mosaik
- Niedrige Pavillons
- Dreistufige Rasenfläche
- Laufstrecke
Die Geschichte des Ortes
Die graue Fläche unter Ihren Füßen setzt sich zwischen niedrigen Pavillons fort und führt zum Wasser. The Beach at JBR nennt man den gesamten Küstenabschnitt bei den Wohntürmen der Jumeirah Beach Residence (JBR): Neben dem Sand gehören Plätze, Einrichtungen, ein Kinobildschirm und Zugänge zum Meer dazu. Die Autos blieben unter der Erde, deshalb fanden oben Bäume, Fußgängerplätze und Wege Platz, und die Gebäude entlang dieser Wege versperrten die Küste nicht. Am offenen Bildschirm wurden die Rasenstufen für Vorführungen mit vielen Menschen berechnet, doch an einem gewöhnlichen Tag sonnen sich Menschen darauf, und auf dem weichen Weg daneben gehen oft auch diejenigen, die gar nicht laufen.
Bei einer der Planungsbesprechungen zu Beginn der zweitausendzehner Jahre kamen Frauen in hohen Absätzen zur Sprache. In einer frühen Variante lagen die Pflastersteine locker, fast wie Kiesel, und zwischen ihnen blieben Lücken. Maarten Venter, der Leiter der Landschaftsplanung, war dafür verantwortlich, dass auf der künftigen Promenade ganz unterschiedliche Menschen bequem gehen konnten. Er ersetzte die lockere Verlegung durch ein strenges Raster: Fliesen in drei Grautönen wurden zu einem Mosaik zusammengesetzt, und das Muster verlief in Streifen von den Pavillons zum Meer.
Eine so kleine Frage musste gelöst werden, weil The Beach at JBR als großer öffentlicher Raum geplant war. Der Name bedeutet schlicht „der Strand“, bezeichnet jedoch sowohl den sandigen Strand als auch den kilometerlangen Komplex zwischen dem Meer und den Türmen der Jumeirah Beach Residence (JBR). Vor dem Bau befand sich hier ein sandiger Parkplatz. Die Bewohner spazierten bereits auf The Walk at JBR hinter den Türmen, während das Gelände vor dem Meer ein Ort blieb, an dem das Auto der Hauptakteur war.
Im Jahr zweitausendzwölf beauftragte der Projektentwickler Meraas Architekten damit, diesen Parkplatz in vier Plätze mit Geschäften, Restaurants, einem Kino und Zugängen zum Wasser zu verwandeln. Die Bewohner befürchteten, die neuen Einrichtungen würden noch mehr Autos anziehen. Einer von ihnen sagte direkt voraus, das Viertel werde ruiniert, und es gebe keinen Platz mehr zum Parken. Die Auftraggeber und Planer antworteten mit der Gestaltung des Ortes selbst: Die achthundert vorgesehenen oberirdischen Stellplätze verlegten sie unter die Erde und erweiterten den Parkplatz auf eintausendzweihundert Stellplätze. Oben wurde ein Streifen für Fußgänger, Bäume, Plätze und niedrige Pavillons frei, die den Zugang zum Strand nicht mit einer durchgehenden Wand versperrten.
Nach der Eröffnung im Jahr zweitausendvierzehn nutzten die Besucher diesen Raum auf ihre eigene Weise. Die dreistufige Rasenfläche am offenen Kinobildschirm hatten die Architekten für Premieren und Feste mit mehreren hundert Menschen vorgesehen, doch die Menschen legten sich dort zum Sonnenbaden hin. Daneben wurden ein breiter gewöhnlicher Weg und eine separate Laufstrecke mit weicherem Belag angelegt; viele Fußgänger wählten gerade die Laufstrecke. Venter beobachtete, wie Besucher die Bestimmung von Details veränderten, die sein Team im Voraus festgelegt hatte.
Jenes erste Gespräch über Absätze hinterließ die genaueste materielle Spur dieser Geschichte. Unter dem grauen Mosaik stehen die Autos, für die früher die ganze Fläche beansprucht wurde; oben gehen Menschen ohne Zwischenräume über es zu den Restaurants, zum Kino und zum Sand.
Praktisch vor Ort
Einzelhandelsgeschäfte: So–Do 10:00–23:00, Fr–Sa 10:00–00:00; Restaurants: So–Do 10:00–00:00, Fr–Sa 10:00–01:00
Geprüft: 22. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Sie müssen weder den Sand betreten noch ins Wasser gehen; prüfen und buchen Sie jegliche Strandattraktionen separat.
