Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Sandstrand
- Beheiztes Schwimmbecken
- Wege und Rasenfläche
- Spielplätze
Die Geschichte des Ortes
Entlang des Sandes verlaufen Spazierwege, Rasenflächen und Spielplätze, und daneben ist ein Schwimmbecken mit warmem Wasser in Betrieb. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts richtete die Stadt hier eine Badestelle ein: Sie brachte mehr als viertausend Kubikmeter Sand herbei und errichtete einen Schutz gegen Wellen. Später ergänzte man das Ufer um ein großes Meerwasserbecken, das anschließend durch das heutige ersetzt wurde. So wurde dieser Streifen an der Bucht allmählich zu einem Ort zum Baden und für einen langen Tag im Park.
Die Bezeichnung „Second Beach“ folgt der städtischen Zählung entlang des Ufers: Den Strand an der English Bay am Parkeingang nennt man First Beach, den nächsten danach Second Beach. Bevor es diese Zählung gab, nannten die Squamish das hiesige Ufer Staitwouk. Der Name verwies auf einen Stoff, der an einem kleinen Bach gewonnen wurde, der hier in die Bucht mündete.
Der Squamish-Anführer Andy Paull, der dem Stadtarchivar half, alte Namen zu bewahren, erzählte, dass man eine solche weiße Erde in der Nähe sonst nirgends fand. Seinen Worten zufolge nahm man sie am Bach, möglicherweise direkt aus dem Bachbett, rollte sie zu Stücken in der Größe eines Brotlaibs und legte sie ans Feuer. Nach dem Brennen wurde die Erde weiß, man zerrieb sie und trug sie auf Decken aus Bergziegenwolle auf. In einer alten Aufzeichnung wird sie als Pfeifenton bezeichnet; spätere Forschende vermuten, dass es sich um Diatomeenerde gehandelt haben könnte, die Fett gut aufnimmt.
Eine solche Decke wärmte, war aber zugleich Eigentum. Bei den Coast Salish zeigten Decken Wohlstand, wechselten bei Hochzeiten und Namenszeremonien den Besitzer und dienten als Bezahlung für Menschen, deren besonderes Wissen eine Familie benötigte. Die weiße Erde reinigte die Wolle und verbesserte das fertige Stück. Squamish-Weber kamen zu diesem Bach, um Material zu holen, von dem der Wert der langwierigen Handarbeit abhing; nach dem Material wurde auch das Ufer selbst benannt.
Die städtischen Verantwortlichen machten aus demselben Streifen einen öffentlichen Badeort. Im Jahr tausendneunhundertvierzehn ordnete die Parkkommission an, hier mehr als viertausend Kubikmeter Sand aufzuschütten und einen Schutzzaun zu errichten, der die Badestelle vor Wellen schützte. Second Beach wurde zum ersten Uferabschnitt innerhalb des Stanley Park, den die Kommission systematisch erschloss. Im Jahr tausendneunhundertzweiunddreißig baute man daneben ein großes Meerwasserbecken, und im Jahr tausendneunhundertsechsundneunzig wurde es durch das heutige beheizte Becken ersetzt. Daher liegen hier Sand, Wege, Rasenfläche und Spielplätze beieinander: Jede neue öffentliche Anlage wurde zu einem bereits erschlossenen Badeort hinzugefügt.
In der heutigen Uferlinie lässt sich die frühere Mündung des Bachs nicht mehr erkennen. Eine Tafel bewahrt die Ordnungsbezeichnung – Second Beach. Der alte Name bewahrt, was man von hier forttrug: Stücke weißer Erde für Squamish-Decken.
Praktisch vor Ort
Strand/Uferpromenade – offener Parkbereich innerhalb der veröffentlichten Öffnungszeiten des Stanley Park; der Pool am Second Beach ist saisonal geöffnet (vom Wochenende des Victoria Day bis zum Labour Day), mit veröffentlichten Schwimmzeiten und empfohlener Reservierung.
Geprüft: 26. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Betrachten Sie Strand und Pool als getrennte Bereiche; prüfen Sie die Besuchsbedingungen für den Pool gesondert.
