Stopp 7 von 7

Yachthafen von Sidi Bou Saïd

مرسى سيدي بوسعيد

Das Finale wird die heutigen Liegeplätze mit der vollständig verschwundenen Uferbebauung vergleichen.

20 Min.
Yachten und Boote im Yachthafen von Sidi Bou Saïd vor der Bucht.
Paul SKG · CC BY-SA 2.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
1234567

0 von 7 erledigt

Audioguide · aufgenommene StimmeOrtsgeschichte anhören

Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Hauptmole
  • Zweite Mole
  • Pontons
  • Fischerboote

Die Geschichte des Ortes

Textgröße

Reihen von Yachten nehmen den Abschnitt ein, auf dem bis Anfang der sechziger Jahre Häuser auf Pfählen standen. Familien aus Sidi Bou Saïd besaßen diese Küstenbauten, die man Baraka nannte. Als ein Teil der Häuser leer stand, begannen die Eigentümer mancher von ihnen, die Räume an Gruppen für Feiern zu vermieten. An der Stelle der heutigen Pontons trafen sich die Menschen damals in Holzhäusern über dem Wasser.

Anfang der sechziger Jahre beschlossen die für die Stadtgestaltung zuständigen Stadtbeamten, das Ufer freizuräumen und einen ausgestatteten Hafen anzulegen. Die Pfahlhäuser wurden abgerissen. Für ihre Eigentümer war die Auflösung wörtlich zu verstehen: Keine einzige der früheren Bauten blieb hier erhalten. Auch die Räume, in denen sich die Gruppen versammelten, verschwanden.

Die Bauarbeiter vollendeten die Hauptmole im Jahr neunzehnhundertfünfundsechzig und die zweite im Jahr neunzehnhundertsiebzig. Der Ort wurde wegen des Hügels gewählt: Er schützt die Liegeplätze vor dem vorherrschenden Nordwestwind. Die Molen schlossen ein geschütztes Becken ein, in dem man Yachten festmachen, Rümpfe reparieren, auftanken und segeln lernen konnte.

Die Ingenieure lösten eine Aufgabe und hinterließen den Menschen, die den Hafen betreuen, eine weitere. Seit dem Bau lagern sich am Eingang jedes Jahr etwa fünftausend Kubikmeter Sand und Schlick ab. Ohne regelmäßiges Ausbaggern der Fahrrinne würden Yachten allmählich die Durchfahrt verlieren. An der zweiten Mole schuf derselbe Sandtransport einen Strand.

Von den vierhundertzwanzig Liegeplätzen waren dreihundertachtzig für Sportboote und Yachten vorgesehen, einige Dutzend weitere für Fischer. Von den Pfahlhäusern ist nichts erhalten geblieben: Über ihrem früheren Standort verlaufen heute die Liegeplätze, und am Rand des Yachthafens bleiben Plätze für Fischerboote.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort20 Min.
Nächster PunktEnde der Route
Eintrittvon außen

Die Uferpromenaden sind als Hafengelände zugänglich, doch Stege und Betriebsbereiche können geschlossen sein. Nautische Handbücher geben den Dienstbetrieb des Hafens in und außerhalb der Saison an; für einen Spaziergang ist es wichtiger, Schilder und Anweisungen des Wachpersonals zu beachten.

Geprüft: 29. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Bleiben Sie auf der offenen Uferpromenade, betreten Sie keine gesperrten Liegeplätze und behindern Sie nicht das Festmachen, Reparieren oder Entladen von Booten.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Beenden Sie den Spaziergang an den Liegeplätzen, an der Stelle der verschwundenen Pfahlhäuser.

Stopp 7 von 7Ende der Route

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Sidi Bou Saïd: der weiße Hügel vom Bahnhof bis zum Meer“ — 7 Stopps, etwa 2,5 km, 3–3,5 Stunden.

Ohne App Store und Google Play

Guide On Map als App installieren

Ein Symbol erscheint auf dem Startbildschirm; die Website öffnet sich ohne Browseroberfläche.

Android · Chrome
  1. Wenn unten „Jetzt installieren“ erscheint, tippe darauf und bestätige.
  2. Falls die Schaltfläche fehlt: Menü ⋮ → „App installieren“.
iPhone · Safari
  1. Tippe unten in Safari auf „Teilen“.
  2. Wähle „Zum Home-Bildschirm“ und dann „Hinzufügen“.
Symbol auf dem BildschirmVollbildmodusOffline-RoutenSpazierfortschritt