Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Fünfzig Meter langer Meerwasserpool
- Clubgebäude über dem Pool
- Felsbecken am Ozean
Die Geschichte des Ortes
In einer Felssenke am Ozean erstreckt sich ein fünfzig Meter langer Meerwasserpool, und über dem Wasser steht das Clubgebäude. Hierher kommen sowohl Menschen ohne Clubmitgliedschaft zum Schwimmen als auch regelmäßige Teilnehmer der örtlichen Schwimmveranstaltungen. Sonntags dient der Pool als Ort für Clubrennen, deren Organisation der Ausschuss leitet.
Dieser Pool hat zwei Alter. Die Badeanlage wurde bereits im Jahr achtzehnhundertsiebenundachtzig in einem natürlichen Felsbecken eingerichtet. Der Bondi Icebergs Winter Swimming Club entstand hier vier Jahrzehnte später, und der Name über dem Pool bezieht sich vor allem auf Menschen.
Im Jahr neunzehnhundertneunundzwanzig beschlossen örtliche freiwillige Rettungsschwimmer, ihr Training nicht mit dem Sommer einzustellen. In der warmen Jahreszeit mussten sie am Strand Dienst tun und für Ertrinkende in die Brandung gehen; im Winter verloren sie ohne regelmäßige Schwimmtrainings ihre Form. Die Rettungsschwimmer gründeten einen Club, wählten Funktionäre und nannten sich nach ihrer Bereitschaft, das ganze Jahr über zu schwimmen, „Icebergs“.
Die bloße Absicht genügte ihnen nicht. In den vierziger Jahren nahmen die Clubmitglieder Rule 15B in die Satzung auf. Ein Schwimmer musste an mindestens drei Sonntagen jedes Monats von Mai bis September an Clubrennen teilnehmen – und diese Regelung fünf Jahre lang einhalten. Dann erhielt er eine lebenslange Schwimmmitgliedschaft.
Für einen versäumten Sonntag war eine schriftliche Erklärung erforderlich. Wenn der Ausschuss diese schriftliche Erklärung nicht erhielt oder den Grund nicht akzeptierte, konnte er den Schwimmer von den Wettkämpfen ausschließen und zu einem gewöhnlichen sozialen Mitglied des Clubs zurückstufen. Die Geschwindigkeit bestimmte den Platz im Rennen; den Status eines „Iceberg“ erwarb man, indem man Woche für Woche hierher zurückkehrte.
Die Regel gilt bis heute, obwohl der fünfzig Meter lange Pool auch Besuchern offensteht, die keinerlei Verbindung zum Club haben. Die genaueste Prüfung dieser Gewohnheit ereignete sich im Jahr zweitausendsechzehn. Ein Sturm beschädigte die Küste, und der Pool musste für mehrere Wochen schließen. Sonntagsschwimmen abzuhalten war unmöglich, doch der Ausschuss setzte die Erfassung nicht aus. Damit ihnen die Woche angerechnet wurde, erhielten die Clubmitglieder die Anweisung, trotzdem zum Pool zu kommen. Es gab keinen Ort zum Schwimmen – den Sonntag auszulassen war nicht erlaubt.
Praktisch vor Ort
Der Pool ist vom Küstenweg aus gut zu erkennen. Ob Schwimmen möglich ist, hängt vom aktuellen Zustand der Anlage und des Meeres ab; Zugang ins Innere und sämtliche Angebote klären Sie bitte jeweils vor Ort.
