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Worauf achten
- Dichter Hain
- Pavillon
- Steinerne Stele
Die Geschichte des Ortes
Gyerim wird als historischer Hain bewahrt, in dem die Erinnerung durch ein spätes Denkmal verankert ist. Unter den dichten Bäumen steht ein Pavillon mit einer steinernen Stele, die zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts errichtet wurde. Von den Gegenständen, von denen die Überlieferung erzählt, ist hier nichts erhalten; der Wald erinnert mit seinem Namen und diesem Stein an sie.
Im ersten Jahrhundert hieß dieser Wald Sirim. Der Überlieferung nach hörte Talhae, der Herrscher von Silla, nachts einen Hahn krähen und schickte Hogong, seinen obersten Berater, um herauszufinden, was an der Westgrenze des Palastes geschah. Hogong fand auf einem Ast ein kleines goldenes Kästchen und unter dem Baum einen weißen Hahn. Er kehrte mit einem Bericht zurück, und Talhae kam selbst in den Wald.
In dem Kästchen lag ein Junge. Talhae erklärte ihn zu einem vom Himmel gesandten Sohn, nahm ihn mit in den Palast und gab ihm den Namen Alji – „Kind“. Den Familiennamen Kim verband man mit dem goldenen Kästchen: Gold wurde mit demselben Schriftzeichen bezeichnet. Nach dem Fund benannte man Sirim in Gyerim um – „Hahnenwald“. Mittelalterliche Chroniken hielten diese Geschichte viele Jahrhunderte später fest und weichen sogar beim Datum voneinander ab; deshalb gehören das Kästchen, der Vogel und das gefundene Kind zur Überlieferung.
Am Hof stieg Alji zum obersten Würdenträger auf und wurde zum Erben ernannt. Später überließ er jedoch Pasa, einem Anwärter aus dem Geschlecht Pak, seinen Platz und wurde nicht König. Warum er verzichtete, berichten die Chroniken nicht. Nach der von ihnen überlieferten Genealogie bestieg erst Aljis siebter Nachkomme Michu als Erster aus dem Geschlecht Kim den Thron. Danach stellte das Geschlecht Kim achtunddreißig der sechsundfünfzig Herrscher von Silla, und auch der Staat selbst wurde Gyerim genannt.
Das goldene Kästchen, der weiße Hahn und der Baum, an dem das Kästchen angeblich hing, sind nicht hier. Zwischen den Bäumen steht ein Pavillon mit einer steinernen Stele, die im Jahr achtzehnhundertdrei zum Gedenken an Aljis Geburt errichtet wurde. Der Stein entstand fast achtzehn Jahrhunderte nach dem vermuteten Ereignis, hält aber dieselbe Verbindung fest: Dieser Wald wird als der Ort bewahrt, an dem die Überlieferung das künftige Königsgeschlecht Kim aus einem goldenen Kästchen hervorgehen ließ und den Hahn im Namen zurückließ.
Praktisch vor Ort
Ganzjährig geöffnet; Eintritt frei.
Geprüft: kein Datum angegeben. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Suchen Sie hier nicht nach dem Baum aus der Legende: Der Wert des Ortes liegt im erhaltenen Hain, nicht in einem einzelnen alten Stamm.
