Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Repräsentative Treppe
- Kolonnaden
- Brunnen
- Zentral- und Seitengebäude
Die Geschichte des Ortes
Am Südwesthang der Bytcha steht das Sanatorium Ordschonikidse auf einer Fläche, die zwischen den Hügeln eingeebnet und mit Stützmauern gegen Erdrutsche gesichert wurde. Die Treppe führt zu Fassaden mit Säulen, und um den Brunnen gruppieren sich bis heute das Hauptgebäude und zwei Wohngebäude. Offene Galerien und die Lage am Hang gaben den Zimmern Sonne und einen Blick zum Meer hin. Heute ist das Kurheim geschlossen, doch das gesamte Ensemble hat die Anlage eines großen Kurhauses bewahrt.
Die repräsentative Treppe, Kolonnaden und ein Brunnen führen zu dem ehemaligen Kurheim für Bergleute. Im Zentralgebäude befanden sich ein Klub und ein Speisesaal, in den Seitengebäuden die Zimmer der Kurgäste. Menschen, die unter Tage und in Betrieben der Schwerindustrie ihren Lebensunterhalt verdienten, kamen mit Kurgutscheinen hierher, um sich behandeln zu lassen und neue Kräfte zu sammeln.
Der Name des Sanatoriums gehört Grigori Konstantinowitsch Ordschonikidse, den man gewöhnlich Sergo nannte. Er leitete das Volkskommissariat für Schwerindustrie – die Behörde, die Bergwerke, Hüttenwerke und den schweren Maschinenbau verwaltete. Ordschonikidse setzte sich dafür ein, dass die Beschäftigten seiner Branche ein eigenes großes Kurheim in Sotschi erhielten.
Das Projekt entstand noch vor seinem Eingreifen. Im Dezember neunzehnhundertzweiunddreißig legten Ingenieure den Plan für ein Sanatorium mit dem Namen Gorno-Rud-Sojus vor. Ordschonikidse prüfte ihn, übernahm selbst die Organisation des Baus und legte im Jahr neunzehnhundertdreiunddreißig den Grundstein. Den Bauplatz am Südwesthang des Berges Bytcha wählte er persönlich aus. Wegen dieser Wahl musste der Hang gegen Erdrutsche gesichert und zwischen den Hügeln eine ebene Fläche für die Gebäude geschaffen werden, doch die Zimmer erhielten Sonne, offene Galerien und einen Blick zum Meer hin.
Man rechnete damit, den Bau in anderthalb Jahren abzuschließen. Er verzögerte sich: Es fehlte an Materialien, und die Fundamente sowie Stützmauern wurden fast ohne Technik errichtet. Ordschonikidse starb im Februar neunzehnhundertsiebenunddreißig, ohne die Eröffnung erlebt zu haben. Gegen Ende desselben Jahres empfing das Sanatorium die ersten Kurgäste, und der frühere Behördenname wurde durch den Namen des Mannes ersetzt, der die Verantwortung für das Projekt übernommen und diesen Hang dafür ausgewählt hatte.
Das Sanatorium empfängt heute keine Kurgäste. Der zentrale Klub-Speisesaal und zwei Schlafgebäude bilden noch immer um den Brunnen jene Anlage für Bergleute. Ordschonikidse erlebte hier keinen einzigen Aufenthalt; sein Name empfing die ersten Patienten an seiner Stelle.
Praktisch vor Ort
Das Gelände ist für Massenbesuche geschlossen; Besichtigung nur von der öffentlichen Seite des Zauns aus.
Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Besichtigen Sie die Anlage nur vom öffentlich zugänglichen Raum aus. Das Gelände ist baufällig und geschlossen; suchen Sie keine Schlupflöcher und rechnen Sie nicht damit, zum Brunnen oder zur Seilbahn gelangen zu können.
